Wenn wir in die Vergangenheit bis zum Ursprung des Orts zurück schauen, finden wir 988 die erste Erwähnung der Kirche von Sant’Ilario nahe dem mittelalterlichen Turm von Cabbialla. Hier verschmilzt der Mythos mit der Legende, die besagt, dass Reisende am Turm von Cabbialla einen Wegzoll an das Großherzogtum Toskana entrichten mussten.
In neuerer Zeit hat das Dorf Cabbialla mit seinen beiden Flecken Cabbialla und Cabbiallina nach jahrzehntelanger Verwahrlosung eine Wiederauferstehung in neuem Gewand erlebt. Wie so oft an diesen magischen Orten voller Geschichte, an denen die Zeit stillzustehen scheint, ist es dem Tourismus zu verdanken, dass die Integrität des Orts erhalten bleibt und die weitere Verwahrlosung und damit der fortschreitende Verfall der Gebäude verhindert wird.

Der Landstrich ist reich an natürlicher Schönheit. Entlang einer Nebenstraße, die von der Via Francigena abzweigt, führt der Weg durch das Dorf Cabbialla zu den heißen Quellen und Grotten von Maurizio.
Die geheimnisvolle Aura, die diesen Einsiedler namens Maurizio umgibt, ist in ihrer vollen Stärke zu spüren, wenn man seinen Steinwerken und Skulpturen begegnet, die er in den umliegenden Wäldern hinterlassen hat. Nicht weniger bedeutend sind die heißen Quellen, ein anderer landschaftlich und emotional atemberaubender Ort, an dem das Thermalwasser Dampf und Gerüche freisetzt.
Die Kenner der heilenden Eigenschaften dieses Wassers bringen ihre Tiere hierhin, um Haut- oder Fellkrankheiten zu behandeln. All dies finden Sie im Umkreis von nur 5 km um Cabbialla und Sant’Ilario herum.

Andrea und Franca
 

Die Tenuta Sant’Ilario liegt im Chianti-Gebiet auf einem Grat zwischen zwei Hügeln über dem Val d’Elsa und ist zweifellos ein Ort, der mit seinen jahrhundertealten Eichen und seinen atemberaubenden Aussichten über Weinberge und Olivenhaine fasziniert.

Das Oratorium wird zuerst im Jahr 988 n. Chr. in historischen Dokumenten der Cadolingi als Oratorium von Sant’Ilario erwähnt, wodurch eine Besiedelung bereits im Mittelalter bezeugt ist. Erst im Jahr 2000 reiften Pläne heran, das Dorf in einen Betrieb umzuwandeln, der es möglich machen würde, das Gebiet und seine Sehenswürdigkeiten mit dem Rest der Welt zu teilen und so dank der gastgewerblichen Entwicklung der Tenuta die Namen Sant’Ilario und Cabbialla überall bekannt zu machen.

Tatsächlich war es in den ersten Monaten des neuen Jahrtausends, dass die wilde Schönheit der Gegend die Aufmerksamkeit unserer Familie auf sich zog. Nach kurzer Überlegung und Diskussion in der Familie am Esstisch beschlossen wir, hier zu bleiben und den Mittelpunkt unseres Familienlebens mit unseren beiden Kindern Giulio und Elena hierhin zu verlegen.

Wir waren an vielen Dingen interessiert, aber unsere Leidenschaft waren die Landwirtschaft und das landwirtschaftliche Umfeld von Sant’Ilario und Cabbialla.
Das „verwilderte“ Anwesen, das von der Gemeinde Gambassi fast isoliert und nur über eine unbefestigte Straße mit dem Geländewagen oder zu Fuß erreichbar war, wurde über fünf Jahre hinweg, von 2000 bis 2005, sorgfältig saniert, wobei die beiden Flecken Cabbiallina und Cabbialla instand gesetzt wurden. Im Juni 2005 haben wir dann stolz die Türen unseres Anwesens für Gäste aus der ganzen Welt geöffnet.

Mit nun schon einigen Jahren Erfahrung hinter uns haben wir heute eine gute Integration der Tourismusseite mit der landwirtschaftlichen Seite unseres Betriebs erreicht. Wir produzieren nicht nur Wein und Öl, sondern haben auch einen Garten angelegt, der Obst und Gemüse für die Mahlzeiten unserer Gäste und unserer Familie liefert.

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